Bericht von Edith Mehler


Dieses Jahr ist alles anders… so wie fast überall auf der ganzen Erde hat uns dieser verflixte Virus unser Leben in vielen Bereichen durcheinandergewirbelt. So auch bei unserem geliebten Hobby, dem Segelfliegen in der OLC-Bundesliga. Statt wie gewohnt am 3. Aprilwochenende ist der Start auf das letzte Maiwochenende verschoben worden. Anstatt 19 Runden haben wir dieses Jahr nur 13x die Chance einen guten Tabellenplatz zu erreichen.

Eine weitere Schwächung haben wir noch zu kompensieren: unser Team Kapitän der letzten Jahre hat unsere Streckenfluggemeinschaft verlassen. Das bedeutet für den Rest der Truppe noch mehr Einsatz, Zusammenhalt und Zielstrebigkeit um uns in der 1. Bundesliga zu behaupten. Unsere Jungpiloten stehen schon in den Startlöchern, wir zählen auf euch 😊.


Runde 6

 

Endlich ist es uns mal wieder gelungen in die Punkteränge zu fliegen! Für den Samstag war in Süddeutschland gutes Streckenflugwetter angesagt. In Norddeutschland sah es nicht so gut aus, aber da der Westwind stark geblasen hat, haben sich einige Niedersachsen am Wiehengebirge getroffen und dort am Hang die besten Geschwindigkeiten des Wochenendes erreicht. Für uns haben sich Michael Buck auf ASH31 (112 km/h) und Marc Fuchs / Edith Mehler auf ArcusM (101 km/h) zuerst gegen den Wind Richtung Westen aufgemacht um dann mit Rückenwind einen guten Schnitt Richtung Erzgebirge bzw Pilsen zu erreichen. Bernd Morawitz auf ASG 29E (103 km/h) hat sein Glück im Bayerischen Wald gesucht. Insgesamt haben wir mit 280 Punkten einen guten 12. Platz erreicht, vor vielen anderen bayerischen Vereinen, wie Ansbach, Königsdorf, Bayreuth, Lichtenfels und Schweinfurt. In der Tabelle liegen wir nun auf Platz 27; 3 Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. An der Spitze immer noch Rinteln, Oerlinghausen und Gifhorn.


Runde 5

 

Irgendwie will es heuer nicht klappen mit dem Wetter an den Wochenenden. Erstens ging wieder nur ein Tag, nämlich der Samstag und zweitens war diesmal der Nordosten Deutschlands die thermisch bessere Gegend. Dazu kam noch, dass wir nur 2 Teams in die Wertung bekamen. Marc Fuchs und Edith Mehler auf ArcusM und Helmut Joost und Frank Wehrfritz auf JanusC erreichten 76 bzw 72 km/h auf die 2,5 Stunden Zeitfenster. Ein 21. Rang und 1 magerer Punkt waren das Resultat und in der Tabelle finden wir uns auf Platz 28 wieder. Jetzt muss das Wetter in Bayern endlich besser werden, wenn wir den Abstieg vermeiden wollen. Daumen drücken!


Runde 4

 

Am Samstag konnte wetterbedingt nicht geflogen werden, aber am Sonntag sind wieder 4 Teams ins Rennen gegangen. Lange mussten wir warten bis die Sonne durch die Wolken gedrungen ist, erst um 14 Uhr konnte gestartet werden. Während Helmut Joost und Michael Buck südlich des Thüringer Waldes ihre Strecken legten, bevorzugte Bernd Morawitz die Strecke Richtung Schwäbische Alb. Schnitte von 101, 100 und 94 km/h waren die Resultate, die aber leider nicht für einen vorderen Platz reichten. Die Vereine in Westdeutschland hatten wieder den Wettergott auf ihrer Seite. Es lagen die beiden Niedersachsen Burgdorf und Rinteln vorne, die Tabelle führen weiterhin Rinteln und Oerlinghausen an, wir liegen auf Platz 24.


Arcus über Suhl
Arcus über Suhl

Runde 3

 

Endlich konnten wir wieder zuschlagen! Nachdem sich das Wetter lange überlegt hatte, wo es wohl sein Füllhorn ausschütten könnte, war es am Freitag gewiss: Wir werden wieder mit 3 Maschinen am Samstag mitfliegen können. Die ersten 10 Plätze teilten sich 8 Vereine aus Bayern unter sich auf. Für uns starteten die Piloten Michael Buck auf ASH31 mit 106 Punkten vor Bernd Morawitz auf ASG29E mit 102 Punkten und das Arcus Team Marc Fuchs/Edith Mehler auf ArcusM mit 90 Punkten. Der Sonntag war dann geprägt von Gewittern und Schauern in fast ganz Deutschland, so dass wir nicht mehr überholt wurden. Das Ergebnis war ein 7. Platz mit 14 Punkten und nach dem 3. Wochenende ein Tabellenplatz 23. Wenigstens haben wir uns wieder knapp aus den Abstiegsplätzen entfernt. Die Tabellenspitze belegen wie letztes Wochenende der LSF Rinteln vor FG Oerlinghausen und dem FSC Odenwald Walldürn.


Runde 2

 

Dieses Wochenende war leider eine Nullnummer für unsere Streckenfluggemeinschaft. Das gute Wetter hat sich einfach nicht bis nach Bayern, bzw in die Oberpfalz vorgearbeitet. Der Westen war bevorteilt und vor allem Niedersachsen konnte davon profitieren. Von den 30 Vereinen der 1. Bundesliega konnten nur 20 einen oder mehrere Flüge einreichen. Es siegte der FV Celle vor dem letztjährigen deutschen Meister LSV Rinteln und der FG Oerlinghausen. Die Tabellenspitze übernahm der LSF Rinteln vor FG Oerlinghausen und der SFG Ludwigshafen.


 

 Runde 1

 

Nachdem wir letztes Jahr in der ersten Runde überraschenderweise den ersten Platz erfliegen konnten, sind wir diesmal mit nur einem Punkt in die Saison gestartet. Wir konnten zwar 3 Flugzeuge in die Wertung bringen, aber das gute Wetter war diesmal bei den im letzten Jahr schwer benachteiligten Piloten, vor allem in Baden-Württemberg, zu finden. Sie flogen teilweise mit tollen 150 km/h zu den Rundensiegen.

 

Für die SFG Steinwald startete Bernd Morawitz auf ASG29E mit einem schönen 600 km Flug um Nürnberg als Bester mit 114 km/h. Die beiden weiteren Plätze belegten fast gleich schnell Michael Buck auf ASH31 mit 101 km/h und Edith Mehler/Marc Fuchs auf ArcusM mit 100 km/h.

 

In Führung liegt die Fliegergruppe Wolf Hirth von der Hahnweide vor der LSR Aalen und unseren langjährigen Urlaubsfreunden vom FSC Odenwald Walldürn.