Bericht von Edith Mehler


Wie schon letztes Jahr... So hat uns das Virus zum üblichen Startzeitpunkt in der 3. Aprilwoche auch heuer wieder im Griff gehabt. Somit konnten wir den ersten Wertungstag erst am 15. Mai beginnen, das bedeutet auch, dieses Jahr wird es statt den 19 Runden nur verkürzte 15 Runden geben. Eine weitere Schwächung haben wir zu verkraften, denn unser Fliegerkamerad Bernd Morawitz fliegt heuer wieder für seinen Heimatverein AC Weiden. Das bedeutet, dass wir für diese Saison auf unsere jungen Piloten mit der neuen vereinseigenen LS8 bauen werden. Die ersten Flüge sind schon absolviert und von allen Piloten gibt es positive Rückmeldungen. Es wird noch schwieriger werden als letztes Jahr, aber trotzdem glaube ich, dass wir die nötigen 3 Flüge pro Wochenende zusammenbringen. Neben der LS8 sind noch die Privatflugzeuge ASH31, JanusCM, ArcusM, Discus und auch vielleicht mal wieder unsere Schulmaschine ASK21 im Rennen. Das Ziel ist auf jeden Fall der Klassenerhalt und wir freuen uns über jede Unterstützung, am Platz wie auch Zuhause an den PCs, von allen aktiven und passiven Fliegerfreunden.


Runde 6 (19.-20.6.)

 

Nachdem wir uns schon über den 2. Platz in der Vorwoche riesig gefreut haben, konnten wir wider Erwarten noch eins draufpacken: Wir sind Rundensieger! Schon am Samstag wurde der Sack zugemacht, als sich am Nachmittag eine wunderschöne Wolkenaufreihung im Vorfeld von Gewittern zwischen dem Fichtelgebirge und dem Bayrischen Wald entwickelte. Marc Fuchs und Ludwig Mehler haben dabei mit dem Arcus den schnellsten Flug des Wochenendes in ganz Deutschland mit 140 km/h aufgestellt! Aber auch die beiden anderen im Team waren auch super unterwegs, sonst wäre der erste Platz nicht möglich gewesen: Michael Buck auf der ASH 31 erzielte 132 km/h und Reinhold Thoma landete mit 120 km/h über die geforderten 2,5 Stunden, knapp dahinter. Reinhold Thoma hat damit den ersten Flug mit der neuen vereinseigenen LS8 in die Bundesliga-Wertung gebracht, so kanns weiter gehen! Der Sonntag war leider bei uns nicht segelfliegerisch nutzbar, wobei der Vortag wahrscheinlich eh nicht mehr zu toppen gewesen wäre. Der erste Platz brachte uns mit diesen tollen Leistungen die Maximalpunktzahl 20 ein. Dadurch sind wir gleich nochmal um 4 Plätze nach vorne geflogen, jetzt auf Platz 6 in der Tabelle. Unsere langjährigen Sommerurlaub-in-Erbendorf-verbringenden-Segelfliegerfreunde vom FSC Odenwald Walldürn konnten als vierte der Runde 6 den ersten Platz in der Tabelle verteidigen, vor allem weil Herbert Zemmel das Wochenende bei uns in der schönen Oberpfalz verbrachte und ebenfalls am Samstag mit 133 km/h einen schnellen Flug beisteuerte. Mit 92 Punkten stehen sie in der Tabelle auf Platz 1 weit vor uns, aber ein Auge auf einen Treppchenplatz könnten wir doch wagen. Dort liegt im Moment Königsdorf mit 15 Punkten Vorsprung auf Platz 3.


Runde 5 (12.-13.6.)

 

Dass diese Runde für uns eine Hammerrunde werden würde, hatten wir nicht erwartet. Die Vorhersage für Samstag kündigte nochmal viel Wind an, so flog nur das Team Helmut Joost/Ludwig Mehler mit dem Arcus. Der Sonntag als der bessere Tag brachte dann gleich 5 Segler für die Meisterschaft in die Luft. Leider kommen wie immer nur die ersten 3 in die Wertung. Michael Buck bekam 110 Punkte, Marc Fuchs/Edith Mehler 109 und Stefan und Helmut Joost 103 Punkte. Mario Fürst und Reinhold Thoma lagen knapp dahinter mit 98 und 97 Punkten. Selbst nach den Landungen dachten wir nicht, dass wir damit auf Platz 2 dieser Runde landen würden, hatten wir doch alle unsere Problemchen während der Flüge. Aber je später der Abend, umso sicherer wurde dieser tolle Platz auf dem Treppchen für uns. Nur der LSV Schwarzwald war besser als wir, somit erreichten wir 19 Punkte und sind von Platz 18 auf 10 vorgerückt. Tabellenführer ist weiterhin der FSC Odenwald Walldürn, der einen Platz hinter uns dritter wurde.


Runde 4 (05.- 06.06)

 

Ein weiteres Wochenende mit Schauern und Gewittern nach einer schönen Fronleichnams-Woche wurde vorhergesagt. Marc Fuchs und Sebastian Diesner nutzen mit dem Arcus ein Wetterfenster über Mittag und flogen zwischen den Regenwolken die Mindestwertung von 2,5 Stunden bevor sie kurz vor einem größeren Gewitter in Erbendorf landen und das Flugzeug sicher in der Halle verstauen konnten. Dieser Flug war wieder mal der einzige für die SFG Steinwald, da am Sonntag kein Start mehr möglich war. Da in ganz Deutschland außer in Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern das gleiche schlechte Wetter vorherrschte, konnten die beiden mit 67 km/h auf Platz 11 landen und dafür gabs gute 10 Punkte. Ein kleiner Sprung nach vorne auf Platz 18 war damit möglich. Neue Spitzenreiter sind jetzt unsere Fliegerfreunde aus Walldürn vor Donauwörth und Rinteln.


Runde 3 (29.-30.5.)

 

Endlich ist es uns gelungen auch 3 Flüge in die Wertung zu bringen. Am Samstag starteten Helmut Joost und Marc Fuchs mit einem wunderschönen Dreieck zuerst nach Kempten bis fast in die Alpen und dann nach Norden in die Rhön und zurück nach Erbendorf. Es ergab fast 880 km und eine Schnittgeschwindigkeit für die Liga von 110 km/h. Am nächsten Tag flogen Michael Buck auf ASH31 Richtung Schwäbische Alb mit 127 km/h und Edith Mehler/Helmut Joost auf ArcusM nach Leipzig und Würzburg mit 124 km/h. Trotz dieser sehr guten Flüge landeten wir nur auf dem 18. Platz, der uns 3 Punkte einbrachte, Tabellenplatz jetzt: 22. An der Spitze weiterhin Donauwörth, gefolgt von Laichingen und Bad Wörishofen.


Runde 2 (22.-23.5.)

 

Das Wochenende war geprägt durch starke Winde über ganze Deutschland. Bei uns versuchten am Samstag Edith und Ludwig Mehler mit dem Arcus ihr Glück. Gegen den Wind mit bis zu 45 km/h aus Südwesten kämpften sie sich bis kurz vor Weißenburg um dann auf dem Weg zurück teilweise mit über 200 km/h über Grund wieder zurückzufliegen. Auch hier wurde am Ende noch ganz schön spannend am Abend von Waidhaus gegen den Wind wieder zurück nach Erbendorf zu kommen. Leider blieb es bei dem einen Flug, da der Sonntag nicht nutzbar war. Resultat Platz 25 mit einem Pünktchen, wodurch wir auf Platz 21 zurückfielen. An der Spitze liegen Donauwörth, Bad Wörishofen und die Vorjahressieger aus Rinteln.


Runde 1 (15.-16.5.)

 

Am Samstag machten sich Marc Fuchs und Helmut Joost mit dem Arcus auf den Weg, trotz gemeldeter Schauer in die Wertung zu kommen. Der Flug führte bis kurz vor Erlangen und nach Norden über Kulmach hinaus. Trotz den schlechten Bedingungen erreichten sie einen Schnitt von 94 km/h und erreichten mit einem spannenden Endanflug gerade noch den Flugplatz Erbendorf. Der nächste Tag startete mit Regen, trotzdem startete Mario Fürst am Spätnachmittag noch einen Versuch mit der LS8, der es leider nicht in die Wertung schaffte. Da es in ganz Deutschland außer im Südwesten ebenfalls keine guten Flugbedingungen gab, konnten wir mit dem einen Flug von Marc und Helmut auf Platz 14 landen und noch 7 Ligapunkte einheimsen.